Das Yoga des Christus


Leseprobe

Leseprobe: Vorwort

Das Christusyoga bedeutet ein Christusbewusstsein und es geht über jedes andere Yoga hinaus. Das Christusyoga bedeutet Freiheit, wobei es ohne Freiheit kein Christusbewusstsein gibt – da ist lediglich das Ich, das mit Systematik, Wissen und Methodik belastet ist.

Im Folgenden wird sich zeigen, dass Begehren und Suchen ihr Gegenteil haben, ihren Widerstand. Alles Begehren und Suchen ist nur eine Ausweitung des Ichs, das nicht das Wirkliche ist. Das Christusyoga bedeutet, alles zu verstehen, was das Wirkliche verbirgt – den Christus. Daher ist es ganz anders als alle anderen Arten des Yoga, die nur Systeme sind, die eine Suche verlangen, wo es kein Finden gibt. Somit ist ein „Werden“ eine Illusion. Die Wirklichkeit ist JETZT.

Man sollte berücksichtigen, dass schwer zu verstehen ist, was neu ist – sich stets-erneuernd. Wir können verstehen, woraus unser Denken aufgebaut ist, aber es ist das, woraus unser Denken besteht, was in uns den Widerstand gegen das Neue erregt, gegen das Wirkliche.

Daher ist es wichtig, dass Sie dieses Buches laut lesen und sich dabei selbst zuhören, als würden Sie jemand Anderem widerstandslos und ohne Vorurteil lauschen, denn nur derart kann sich der Geist mit all seinen Gegensätzen, Glaubensvorstellungen und Erfindungen selbst erkennen.

Was ich Ihnen jetzt sage, ist sehr wichtig für Sie, die Sie sich auf den Weg zur Freiheit einlassen – auf das Christusyoga.

Die meisten Menschen hören nur beiläufig zu; sie hören nur, was sie hören wollen – sie verschließen sich vor dem, was ihre Kondi­tionierung, ihren Glauben und ihre Ansichten stört oder durchkreuzt. Sie hören nur auf die erfreulichen Dinge, die ihre eigene Konditionierung befriedigen.

Aber wir können zu keinem wirklichen Verstehen gelangen, wenn wir nur den Dingen lauschen, die uns trösten und unseren Glauben und unsere Ideen befriedigen. Die Kunst liegt darin, sich alles vorurteilsfrei anzuhören, ohne dabei auf die Barrikaden zu gehen, weil wir unsere eigene Unwissenheit, eingeschworene Glaubensvor­stellungen, ursprüngliches Wissen, bestimmte Eigenheiten und eigene Standpunkte beschützen wollen, und stattdessen zuzuhören, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn es ist nur (Klicken Sie hier zum Weiterlesen)

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