Aus der Quelle der Liebe


Leseprobe 03

Die Sprache des Herzens

"Aus der Quelle der Liebe" - Das Buch für Ihr persönliches Schlüsselerlebnis
"Aus der Quelle der Liebe" - Das Buch für Ihr persönliches Schlüsselerlebnis

entgegensteht, Schuld, Neid, Wut, Zorn, Ärger, Hass, Scham, Angst, hat sich um unser Herz gelegt. Diese Schichten lassen den Menschen immer mehr vergessen, dass sein Sein Liebe ist. Wenn wir unseren Schrott wegräumen, kommen wir wieder in unser wahres Sein und sprechen die Sprache der Liebe. In jedem Menschen ist angelegt, dass er zu seinem Ursprung zurückfindet.
Der ganze Körper räsoniert auf die Sprache des Herzens. Er nimmt die heilenden, lichtvollen, öffnenden Schwingungen auf, wird von Liebe umhüllt, fühlt sich wohl. Alles in ihm geht in Resonanz. Eine unendliche Freude breitet sich aus.
Diese Sprache hat keine verletzenden Worte, keine Täuschungen. Durch sie erinnert sich der Mensch unbewusst an seinen Ursprung, an die kosmische Liebe, aus der er kommt und wohin er zurückkehrt. Es wird jedem Menschen überlassen, wie viele Inkarnationen er dazu benötigt. Wir haben keinen freien Willen, darüber zu entscheiden, ob wir zu unserem Ursprung zurückkehren wollen. Wir sind Teil der kosmischen Liebe

Die Sprache des Herzens ist die Sprache der Liebe. Sie ist eine ewige Sprache, die immer war und immer sein wird. Sie ist keine gesprochene Sprache, wird nicht über Worte, sondern über Schwingungen ausgedrückt. Das macht sie oft so schwer verständlich. Verstehen ist Verstand, ist Kopf. Worte können täuschen. Sie können gezielt und schön gesetzt werden. Worte können verletzen, vernichten, töten. Sie können wie Nadelstiche treffen.
Die Sprache der Liebe ist eine einfache Sprache. Wer sie versteht, kann mit allem und jedem kommunizieren. Der ganze Kosmos beherrscht sie. Nur die Menschen haben sie im Laufe der Zeit verloren. Sie liegt unter dem Müll der Inkarnationen verschüttet. Alles, was der Liebe

Sigrid Steffes: Aus der Quelle der Liebe - Das Buch für Ihr persönliches Schlüsselerlebnis

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1. Auflage, Mai 2016

Softcover, A5

232 Seiten

ISBN 978-3-943313-11-6

Buch: Steffes - Aus der Quelle der Liebe (232 Seiten)

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und gehen am Ende wieder ganz in sie ein. Das ist ein ewiges Gesetz, das niemals gebrochen wird.
Betrachten wir die Blumen, die Bäume, die Vögel. Sie wissen um ihr wahres Sein und ihre Aufgaben, auch wenn wir es ihnen absprechen. Kennen wir einen Baum, der sich weigert zu leben, wenn er keine wachstumsfreundlichen Bedingungen vorfindet, eine Blume, die sagt, dass sie keine Lust habe zu blühen oder einen Vogel, der aufhört zu singen, weil ihm irgendetwas nicht passt?
Haben Sie schon einmal einen Baum gesehen, der an einem Felsen wächst? Der Baum könnte sagen: „Hier ist es mir viel zu gefährlich, hier könnte ich abstürzen. Dann würde ich unten zerschellen.“ Der Baum hat solche Gedanken nicht. Er wächst, weil er Freude am Wachsen hat. Er wächst, weil sein Same genau dort hingefallen ist und ein kleines Stückchen Erde gefunden hat, in dem er aufgehen kann. Seine Bestimmung ist zu wachsen. Der Baum lebt sich selbst. Wir wundern uns und sagen: „Schaut einmal den Baum an. Wie kräftig er ist, obwohl er an einem Felsen wächst!“ Ganz natürlich breitet er seine Wurzeln immer tiefer und breiter aus.
Haben Sie schon einmal Blumen bewundert, die zwischen Pflastersteinen oder in einer Asphaltlücke blühten? Auch diese Blumen sagen nicht: „Hier können wir nicht gedeihen. Es herrschen keine optimalen Bedingungen für uns. Lasst uns irgendwo anders hingehen.“ Sie können nirgendwo anders hingehen. Die Blumen folgen ihrer Bestimmung. Wenn wir Augen haben zu sehen, können wir uns an ihnen erfreuen und sagen: „Sieh, den einzigen Spalt, der im Asphalt ist, nutzt diese Blume aus, um sich an ihrem Wachsen zu erfreuen.“ Die Blumen erfüllen ihre Aufgabe, sie blühen.
Nehmen wir einen Stein in die Hand. Für viele von uns ist er tot. Ein Stein ist nicht tot, er lebt. Wenn wir uns auf seine Schwingung liebevoll einstellen, kommuniziert er mit uns. Natürlich müssen wir die Sprache des Steines, seine Schwingungen, in unsere Sprache übersetzen. Dabei können Fehler unterlaufen. Aber bedeutet es, dass der Stein nicht spricht? Nein, es heißt, dass wir die Schwingung nicht übersetzt bekommen, sich Fehler einschleichen können.
Unser Verstand will nicht glauben, dass wir uns mit Steinen unterhalten können und unser Ego möchte nicht, dass wir sie hören. Unser Ego will verhindern, dass wir mit allen Wesen kommunizieren, weil es die Oberhand behalten will. Deshalb redet es uns ein: „So ein Blödsinn, ein Stein kann nicht lebendig sein, eine Pflanze kann nicht fühlen, ein Baum kann nicht sprechen.“
Alles kann kommunizieren, alles ist lebendig. Wir können mit Tieren, Pflanzen, Steinen, mit Naturwesen reden, wenn wir uns über unser Herz auf ihre Sprache einstellen. Darum sagt uns die kosmische Ebene, dass die Sprache der Liebe eine universelle ist. Alles, was existiert, kommuniziert über diese Schwingungen. Es gibt nichts Totes, wir haben es nur noch nicht entdeckt. Gott hat nichts Totes erschaffen. Es würde ihm nicht entsprechen.
Sicher haben Sie schon den Ausspruch gehört, dass er oder sie „einen grünen Daumen“ hat. Es gibt keine grünen Daumen. Was damit zum Ausdruck gebracht wird, heißt in der Sprache der Liebe, er oder sie liebt die Pflanzen, achtet, pflegt und gießt sie, topft sie um, wenn der Blumenkübel zu klein wird, kommuniziert mit ihnen, prüft, ob sie am richtigen Platz stehen. Er oder sie betrachtet die Pflanzen mit Liebe und sie antworten, indem sie üppig blühen, ein saftiges Grün zeigen, reichlich Früchte bringen. Das ist alles, das ist das ganze Geheimnis. So einfach ist es. Ein Baum, der mit Liebe betrachtet wird, dehnt sofort seine Aura aus. Vielleicht können wir sie nicht sehen, aber spüren. Der Baum fühlt sich anders an, heller, offener, wohltuender. Weil wir ihn mit Liebe anschauen, antwortet er uns. Das ist seine Art der Erwiderung, seine Art des Aufeinander-Wirkens.  In Wirklichkeit erinnert er uns an die Liebe, die in uns ist.
Vielleicht ahnen wir, dass jedes Wesen, jeder Stein, alles was existiert, Hüter hat, wir würden vielleicht von Schutzengeln sprechen. Wir kommunizieren mit ihnen über die Sprache der Liebe. Nur so können wir sie verstehen – und sie erkennen uns, wenn wir mit ihnen sprechen.
Allein der Mensch hat die Möglichkeit, heraus aus seinem Seinsgrund zu gehen, sich ihm zu verweigern. Alle anderen Wesen haben diese Freiheit nicht. Sie dienen der kosmischen Liebe, und sie tun es gerne. Sie leben sich selbst, leben, weil sie leben wollen, und sie sterben, wenn ihre Zeit gekommen ist. Sie haben das Wissen um den Kreislauf des Lebens nicht verloren. Sie kommen, sie gehen. Das ist ihre Bestimmung, das ist ihr Weg, das ist ihr Sein.
Unser Herz weiß um die Liebe. Es erinnert sich, es lässt sich berühren. Letztendlich erinnert sich das, was wir Geist nennen. Unser Herz breitet die Liebe im Körper aus, in jedes Organ, in jede Zelle. Alles erinnert sich, alles öffnet sich dem Licht. Liebe ist unser Ursprung. In ihm gibt es keine Krankheiten. Krankheit bedeutet Abkehr vom wahren Sein, sich der Liebe bewusst oder unbewusst zu entziehen. Diese Entfernung löst eine Resonanz im Körper aus, die ihm nicht gut tut. Unsere Zellen wissen um Gesundheit, erinnern sich, dass der Körper heil sein will. Er tut alles, um gesund zu werden. Wenn wir ihn nicht behindern, öffnet er sich den Schwingungen der Liebe und des Lichtes und geht in einen Prozess der Gesundung.
Es gibt ein Gesetz, dass nichts im Kosmos verloren geht. Gott liebt alles gleich. In seiner Liebe lässt er zu, dass sein Erschaffenes eine andere Form (Anmerkung: Denken wir beispielsweise an Wasser, welches u.a. zu Wasserdampf werden oder zu Eis gefrieren kann) annehmen kann, vielleicht sogar einen anderen Zweck bekommt. Ist es damit verschwunden? Es hat seine Bestimmung verändert, aber weg ist es nicht. Nichts in dieser Welt wird je verloren gehen.
Gott ist Liebe, reine Liebe. Es gibt nur wenige Menschen, die eine Ahnung von der Größe der kosmischen Liebe erhalten, so unendlich ist sie, so gnadenvoll. Wir können versuchen, uns ihr zu nähern, sie zu erfahren, wenn wir Dinge und Menschen liebevoll anschauen und zum Urgrund gehen. Immer ist er Liebe, egal, was wir betrachten. Wenn wir uns von unseren Illusionen lösen, unseren Verstand und unser Ego wegtun, dann bleibt nichts als Liebe. Das ist unser wahrer Zustand. So sind wir, und so sehen uns die kosmischen Wesen, als liebende Wesen. Unsere Liebe ist so unendlich groß, dass wir beschlossen haben, auf den Planeten Erde zu gehen und zu seiner Energieanhebung beizutragen, dabei mitzuhelfen, dass die Erde höher schwingt. Glauben wir, dass Gott solche Wesen verlässt oder sie fallen lässt? Niemals! Es ist unsere Illusion, dass Gott so etwas tun könnte. Es ist unser Kampf mit uns selbst, der uns solches denken lässt. Mit der unendlichen kosmischen Liebe, mit Gott, hat es nichts zu tun. Gott liebt alle Wesen, alle, selbst die, die in unseren Augen die größten Verbrecher sind. Er kennt keine Schuld. Gott ist Liebe, nichts als Liebe.
Zu unseren Erkenntnissen auf der Erde gehören viele Lernaufgaben. Wir wollen Erfahrungen sammeln. Vielleicht wird über einen Menschen geredet: „Er hat eine große Schuld auf sich geladen!“ Die kosmische Liebe würde es anders ausdrücken: „Dieser Mensch hat ganz tiefe Einblicke gewinnen können!“ Das ist der Unterschied. Zu einem tiefen Verständnis zu gelangen, bedeutet oft, hart und schwer an uns zu arbeiten. Kosmische Wesen reden nicht von schwer, sondern von tief, von Einsichten und Reifungsprozessen, die uns in eine ganz tiefe Liebe zu uns selbst zurückbringen können.
Gott will nicht, dass wir ihn lieben. Wozu auch? Gott möchte, dass wir uns selbst lieben, dass wir uns als Gott oder Göttin erkennen, dass wir verstehen, dass es keinen Unterschied zwischen ihm und uns gibt. Begreifen wir, wie reich wir sind, dass wir, wie wir es ausdrücken, der Schmied unseres eigenen Glückes oder Unglückes sind. Wir sind der Schöpfer unseres Lebens. Wir können uns nur selbst in die Liebe zurückführen, in die kosmische Liebe, so dass wir uns erinnern, wer wir sind. Es ist nicht einmal von Bedeutung, ob wir dabei an einen Schöpfer glauben oder eine andere Theorie vertreten. Es ist nicht wichtig, ob wir uns Atheist, Christ, Buddhist, Hindi, Jude, Moslem oder wie auch immer nennen. Es hat keinerlei Einfluss. Wir kommen aus einem Ursprung, wir kehren zu diesem Ursprung zurück. Wenn wir das verstehen, besser, wenn wir das spüren würden, dann wären alle Kriege beendet. Wir würden uns anschauen und bestätigen: „Du bist Gott und ich bin Gott, du bist Liebe und ich bin Liebe. Warum sollten wir uns befeinden? Liebe kennt keine Feindschaft, nur Bejahung. Sie ist die größte und einzige Macht im Kosmos.“ Wir wenden an dieser Stelle vielleicht ein: „Wir können die Liebe nirgends sehen, wir können sie nicht fühlen!“ Leider haben viele verlernt, mit der kosmischen Liebe zu kommunizieren. Wir haben vergessen, uns auf ihre Schwingung einzustellen. Hätten wir unsere Erinnerung daran nicht verloren, würden wir sofort verstehen, dass alles Andere Illusion ist, dass es Erkenntnisse sind, die wir machen wollen. Wir würden lachen und sagen: „Okay, diese Erfahrung habe ich jetzt gemacht.“ Wir mögen sie als gut oder schlecht bewerten, aber dann sagen wir uns: „Und jetzt kehre ich in meinen Seinszustand zurück, in den Zustand, der mein Ursprung ist.“ Dort würden wir verweilen, bis wir wieder Lust hätten, einen neuen Einblick zu gewinnen. So einfach ist es und doch so kompliziert.
Mit jeder Inkarnation haben wir geglaubt, dass wir uns mehr und mehr vom Licht entfernten, haben wir uns selbst oder haben andere uns bezichtigt, dass wir uns Taten zuschulden kommen ließen. Schuld verhindert Licht! Ist ein einziger Schuldbegriff in uns, können wir niemals das volle Licht erreichen, weil dieser Gedanke uns hindert. Wieso fühlen wir uns so schuldig? Sagen wir lieber: „Ich habe zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Sie waren nicht immer spaßig. Ich bin gekommen, weil ich sie machen wollte, und ich habe sie gemacht. Jetzt ist es genug!“ Dann kehren wir in die Liebe zurück, zurück zu uns selbst, zurück in unsere Herzen.
Die kosmische Liebe kann die vielen Schmerz-, Wut-, Hass-, Trauer-, Scham-, Hilflosigkeits-, Angst-, Neid- und Ärgerschichten, die sich um unser Herz gelegt haben, sehen. Sie weiß, dass wir durch alle diese Schichten durchgehen müssen, um wieder in unserem Seinszustand, in unserer Liebe anzukommen. Sie erkennt, dass das für uns nicht immer erfreulich ist. Es scheint uns nicht verlockend, weil wir sofort in Begriffe wie Schuld oder Sünde fallen. Tun wir diese Gedanken weg, lassen wir sie gehen. Sagen wir lieber: „Hm! Das bin ich!“ oder „Das war ich auch! Wie spannend!“ Klingt das nicht viel besser als „Was bin ich für ein sündiger Mensch? Welche Schuld trage ich? Wie kann ich vor Gottes Angesicht bestehen?“ Vor Gottes Augen besteht jeder. Jeder! Gott achtet nicht darauf, was wir getan haben. Er kann es nicht einmal sehen. Gott schaut auf seinen Urzustand, auf seine Liebe. Unser Herz weiß, was nicht richtig war, und will alles wieder gutmachen.
Was macht es für die kosmischen Wesen so schwer, uns dieses Buch zu geben? Sie teilten uns bereits mit, dass die Sprache der Liebe eine Sprache der Schwingungen ist, keine Sprache der Worte. Worte verkürzen, sie können missdeutet werden. Worte können eine Doppeldeutung haben, sie können missverstanden werden. Und doch, wie sollten sie uns dieses Buch geben, wenn nicht über Worte? So reden sie in Beispielen, werden versuchen, die Energie der Worte so zu setzen, dass wir verstehen, dass wir fühlen, was dahinter liegt, dass wir uns nicht an Wörtern festhalten, sondern diese in uns zum Schwingen bringen, dass unser ganzer Körper mitschwingt, wenn wir diese Zeilen lesen. Ihre Absicht ist, dass schon beim Anblick des Buches in uns eine Schwingung entsteht, unser Herz zu räsonieren beginnt. Dafür geben sie uns dieses Buch. Sie möchten, dass wir uns erinnern, dass wir zu unserem eigentlichen Sein zurückkehren, dass wir zu uns selbst heimkehren. Das entspricht dem neuen Zeitalter. Das stimmt mit der neuen Energie überein. Wir selbst haben diese Energie angehoben. Wir haben signalisiert, dass wir in die reine, die kosmische Liebe zurück wollen und gesagt: „Die Dunkelheit reicht. Wir wollen ins Licht.“ Wir selbst waren es, wir haben den Befehl gegeben, nicht die kosmische Intelligenz. Sie greift nicht ein. Wir haben einen Willen. Wir können bestimmen. Sie verfügt nicht über uns. Sie hilft, wenn wir sie bitten. Sie ist da, wenn wir sie brauchen, aber sie greift nicht ein. Das ist unsere freie Entscheidung.