Murdo MacDonald-Bayne


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130. Geburtstag
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Biographie

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Die Geburtsurkunde von Murdo Bayne MacDonald

Murdo MacDonald-Bayne wird am 21. Juni 1887 im schottischen Kenmore, Perthshire, als zweiter Sohn eines Gutsbesitzers geboren. Sein Name ist Murdo Bayne MacDonald, wobei „Bayne“ der Mädchenname seiner Mutter ist, den er später als nom de plume benutzt. Seine frühe Kindheit verbringt er in der streng religiösen Umgebung einer typischen schottischen Familie. Im Alter von sechs Jahren macht er eine sehr bewegende geistige Erfahrung: Er sieht die lebendigen Gesichtszüge Christi auf dem Fenster seines Zimmers. Erschrocken darüber fällt er in eine Ohnmacht. Nach diesem Erlebnis kann er Dinge hören und sehen, die andere Menschen nicht wahrnehmen. Er findet ebenfalls heraus, dass er von einer Höhe herabspringen und sich inmitten der Luft so halten kann, dass es ihm gelingt, sanft zu landen. Es handelt sich um eine Yogatechnik, über die er mehr lernt, während er aufwächst. Etwa zur gleichen Zeit geschieht es, dass er mit seinem Bruder über die Felder streunt und beim Springen über einen Bach auf einem losen Stück Stacheldraht landet, wobei ihm einer der Stachel sein linkes Auge durchsticht. Bei einer anschließenden Operation verliert er das Auge.

Als junger Mann nimmt er ein Medizinstudium auf, findet es jedoch zu materialistisch und er zieht es vor, sich mit dem gesundenden Prozess des Lebens auf eine natürlichere Weise zu beschäftigen. In seinem späteren Leben werden ihm die akademischen Grade eines Doktors der Theologie und der Philosophie verliehen. 1913 heiratet er und es gehen zwei Söhne aus diesem Bund hervor. Als 1914 der erste Weltkrieg ausbricht, tritt er dem Regiment der Highland Light Infantry bei und wird zu einem Pipe Major. In der Schlacht an der Somme, in Frankreich, wird er schwer verwundet und tot geglaubt vier Tage lang auf dem Felde zurückgelassen. Er selbst schreibt darüber:

Auf der anderen Seite

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Auszug aus dem Militärregister

„Während dieser Phase, die ich auf der anderen Seite verbrachte, wurde ich beauftragt, in meinen physischen Körper zurückzukehren, weil es meine Aufgabe wäre, der Welt die Wahrheit zu erzählen. Als sie kamen, um die Leichen zur Bestattung in einem Massengrab zu bergen, hörte einer der Männer der Ambulanz mein Stöhnen und rief: ‚Hier ist einer am Leben!‘ Ich wurde ins Feldlazarett gebracht und umgehend operiert. Ich hörte deutlich, wie der Arzt bemerkte, dass die Möglichkeit bestand, das andere Auge auch noch zu verlieren und ich entschied in meinem Innersten, dass das nicht geschehen sollte. Während der ganzen Operation war ich dessen gewahr, was stattfand, wenngleich ich nicht sprechen konnte, weil eine der Wunden die Kehle betraf. Also assistierte ich außerhalb des Körpers bei der Operation. Nach meiner Genesung und einer Erholungszeit trat ich wieder den Streitkräften bei und kämpfte im Nahost-Feldzug.“

Botschaft "Geh nach Johannesburg!"

Im Jahre 1920 wird er mit einer Victory Medal aus dem Heer entlassen und nimmt seine Familie mit nach Neuseeland und Australien. Er beginnt seine Heilungskampagne, bereist über 20 Länder und gibt Vorlesungen. In den frühen 30er Jahren wird in Manchester, England, das College of Universal Science gegründet, wo er Kurse über Gesundheit und Metaphysik abhält.

Als er eines Tages an einer Séance in Edinburgh teilnimmt, erhält er die Botschaft „Geh nach Johannesburg“, wo er für weitere geistige Arbeit benötigt würde. Er unternimmt die Reise. Ungefähr in den späten 30er Jahren kommt er nach Johannesburg und Kapstadt, wo er unterrichtet und ein Heilzentrum gründet. Er erhält eine weitere geistige Botschaft, die ihn dazu anhält, „nach Tibet zu kommen.“ Als er diese Nachricht erhält, bricht er sofort auf und reist durch Indien, um schließlich im Himalaya in Tibet anzukommen.

Tibetreise

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Dr. Mac mit Hut im tibetischen Gebirge

In seinem Buch Jenseits des Himalaya und dessen Fortsetzung Das Yoga des Christus finden sich Details seiner Erfahrungen und Reisen, aus jener Zeit, die er mit dem Studium und der Übung der höheren geistigen Unterweisungen verbringt, die er von lebenden Meistern empfängt, und welche die Grundlagen seiner späteren Lehren bilden. Er reist viele Kilometer durch das felsige tibetische Terrain, wobei er

"Murdo MacDonald-Bayne - Kollage 21" von T. S. Ellerbäh
"Murdo MacDonald-Bayne - Kollage 21" von T. S. Ellerbäh

Klöster besucht und es ihm vergönnt ist, Augenzeuge außergewöhnlicher Leistungen und Vorführungen zu werden. Er entwickelt seine Fähigkeiten in der Telepathie und lernt es, willentlich seinen Körper zu verlassen. Er meistert das Pranayama und erwirbt ein profundes Wissen des ewigen und immerwährenden Lebens durch Meditationen, die sich über mehrere Tage erstrecken.

Rückkehr in die "zivilisierte Welt"

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"Wo sind die Füße?" - Dr. Mac bei einer Levitation

Nach seiner Rückkehr in die zivilisierte Welt nimmt er seine Reisen wieder auf und gründet Zentren in verschiedenen Commonwealth-Staaten, in Kanada und in den USA. Dann wird Dr. MacDonald-Bayne wiederum geleitet, dieses Mal dahingehend, nach Südafrika zurückzukehren. Hier baut er sein College of Universal Science und die Sanctuary of the Silent Healing Power aus, und wird schon bald sehr bekannt, derweil er zweimal die Woche seine Vorlesungen hält, wobei er zudem seine täglich Heilarbeit und auch sein tägliches Schreiben fortsetzt.

 

Seine monatlichen Briefe (The Sanctuary of the Silent Healing Power) werden weltweit verschickt und dienen vielen Menschen zur Hilfe und Führung. Mitte der 40er Jahre werden seine Reden auf Tonbändern (mehr) aufgenommen, von denen über einhundert erhalten geblieben sind.

Bemerkenswerte Heilungen

Paul Troxler, Zeitzeuge und damaliger Schüler Dr. MacDonald-Baynes schreibt: Niemandem wurde je die Hilfe verwehrt und es sind viele, die sich für seine Heilungsfähigkeit verbürgen, die selbst auf eine Distanz wirkte, da er am Bett einer Person erscheinen konnte, die um Hilfe gebeten hatte. Denn er konnte seinen Körper willentlich verlassen, im Astralen reisen und an jedem Ort erscheinen, wo er gebraucht wurde. Mit Hilfe seiner geistigen Lehrer und der Meister aus Tibet gelangen ihm viele bemerkenswerte Heilungen, einige würden sie als „Wunderheilungen“ (mehr) bezeichnen.

Patienten

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Dr. Mac mit seinen tibetischen Begleitern und Pferden

Es gibt sehr viele Fälle, in denen davon berichtet wird, dass Dr. Mac schon im Sprechzimmer, während er den Patienten der erste Mal sah, zu sagen pflegte: „Sie kommen zu mir wegen Diesem und Jenem, und Ihr Arzt kann Ihnen nicht helfen. Kommen Sie her und befolgen Sie einfach meine Anweisungen und wir werden das für Sie in Ordnung bringen.“

 

Für gewöhnlich hatte er seine Patienten auf einem Behandlungstisch liegen und entspannte sie gründlich, …entspannen, entspannen, entspannen, … und brachte sie zur Ruhe, wobei einige sogar in einen leichten Schlaf fielen. Nachdem die Patienten sich entspannt hatten, kam Dr. Mac üblicherweise ins Behandlungszimmer und sprach zu ihrem Geist, um auf einem unterbewussten Level „Gesundheit“ zu kommunizieren und sie durch die ihm gegebene Macht zu einem rechten Leben zu führen. Er gab ihnen meistens eine Botschaft, nach der sie leben sollten. Eine seiner liebsten Gedanken-Samen war: „Vater, du leidest nicht hieran, also kann dein Kind auch nicht daran leiden.“ Er ließ die Patienten schweigsam ruhen, bis sie ihren entspannten Zustand verließen. Das Ergebnis waren zu 90 Prozent erfolgreiche Heilungen.

Vorlesungen

Dr. Murdo MacDonald-Bayne looking young at the age of approx. 68
Dr. MacDonald-Bayne

In vielen seiner Vorlesungen brach Dr. Mac für gewöhnlich die Spannung, indem er einen Witz erzählte, oder er eine amüsante Anekdote dessen kundgab, was er erlebt hatte. Eine Begebenheit, auf die er sich einmal bezog, handelte von einem Mann, der eines Tages zu ihm kam und über die Schmerzen in seinen Knien klagte. „Können Sie Ihre Knie beugen?“, fragte er. „Nein“, sagte der Patient, „und ich kann nicht mehr beten.“ „Warum? Knien Sie, um zu beten?“, fragte er. „Ja, und jetzt kann ich nicht beten ... aber wie beten Sie denn, wenn Sie sich nicht niederknien?“, fragte der Patient. „Mein Leben ist ein unablässiges Gebet“, antwortete er.

Seine Lehre

Murdo MacDonald-Baynes Lehren basieren auf den Worten Christi und sie sind die Einfachheit selbst: Die Kenntnis des Ichs, das Verstehen der Gesetze der Schöpfung und die Befreiung des Verstandes von aller Konditionierung und Begrenzung. Dr. MacDonald-Bayne hält seine Vorlesungen in Johannesburg im Escom House, wo wöchentlich durchschnittlich 250 Menschen daran teilnehmen. Dort präsentiert er 1948 auch die Reihe der vierzehn Reden, die in seinem Buch „Göttliche Heilung von Seele und Leib (mehr) (Der Meister spricht erneut)“ niedergeschrieben sind, und während derer er sichtbar durch den Meister überschattet wird.

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Flugblatt

Während seines Aufenthaltes in Südafrika verbringt er ein- oder zweimal seinen Urlaub im Vereinigten Königreich und es ist deshalb keine Überraschung für seine Studenten, als er 1954 seine Absicht verkündet, für ein halbes Jahr nach England gehen zu wollen, um seine Familie zu besuchen. Er will Anfang des Jahres 1955 zurückkehren. So geschieht es, dass er in London am 21. und 22. Februar 1955 in

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Flugblatt

der Caxton Hall zwei Vorlesungen hält, die seine letzten sein sollen.

Am 26. Februar 1955, während er mit seiner Schwester, Mrs. Chisholm, von einer Aufführung zurückkehrt, stirbt Murdo MacDonald-Bayne an einer Herzattacke in einem Taxi in London.


Zeitzeugen

Grace O. berichtet über ihre Begegnungen (mehr) mit Murdo MacDonald-Bayne nach seinem Fortgang. Überall als e-book zu haben. Louise White erzählt von ihren Erinnerungen (mehr) an den Doktor und von der Universal Science Group.

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Haben Sie Lust zu forschen?

Sie wollen mehr wissen? Wir auch! Am 15. Dezember 2014 haben wir unsere weltweite Kampagne zur Erforschung des Lebens und Wirkens Murdo MacDonald-Baynes gestartet. Sehen Sie auf den folgenden Seiten (mehr), was bereits gefunden wurde und werden Sie selbst aktiv, weiteres zu finden - auf Dachböden, in Zeitungsarchiven, durch Gespräche mit Zeitzeugen, im Internet und vielerorts mehr.

Murdo MacDonald-Bayne in jungen Jahren
Dr. Mac

 Diese Webseiten behandeln besonders zwei Bücher von  Murdo MacDonald-Bayne, in denen er im Jahre 1954 rückblickend von seiner Tibetreise im Jahre 1936 erzählt. Einer inneren Stimme folgend reist er von Südafrika über Indien nach Tibet. Er trifft einen Fremden, der alles über ihn weiß. Dieser wird sein Freund und begleitet ihn über ein halbes Jahr lang. Während dieser Zeit wird Dr. Mac, wie ihn seine Freunde auf der ganzen Welt nennen, eine Schulung zuteil, die ihn zu dem Heiler werden lässt, welcher der Welt Bücher einer besonderen, unzweideutigen und gehobenen spirituellen Art hinterlassen hat.  Eine umfangreiche Leseprobe aus "Jenseits des Himalya" von Murdo MacDonald-Bayne erwartet Sie hier. Käuflich erwerben können Sie die Bücher hier.